Rassestandard

Wer ist hier Standard?
Wer ist hier Standard?

Also ich persönlich entspreche ja dem Rassestandard eines Altdeutschen Mopses.

Das ist keine eigene Rasse, sondern meint, dass mein Typ Körperbau dem besonders nahe kommt, den der Mops vor einigen Jahrzehnten noch zeigte. Meine Beine sind etwas länger, meine Schnauze ist deutlicher zu erkennen (ermöglicht eine gesunde Atmung, denn der Kopf ist groß genug, um alle wichtigen Atmungsorganen im Hals- und Rachenbereich genügend Platz zu bieten), ich bin etwas größer und auch sportlicher als manch anderer Vertreter meiner Rasse.

 

 


 

Der Altdeutsche Mops wird von verschiedenen Verbänden gezüchtet. Zum einen ist in diesem Zusammenhang der MPRV http://www.mprv.de/ zu nennen, zum anderen aber auch der Altdeutsche Mops Verband http://www.altdeutscher-mops.de/.

 

Ich habe auf einer kleinen Austellung einen Einblick in die Arbeit des Altdeutschen Mops Verbandes bekommen können und kann diesen deshalb mit gutem Gewissen empfehlen.
Frau Maren Nordmeier war sehr nett zu mir und macht ihre Sache sehr gut und professionell.
O.K. ... gut, die haben mir auf der Ausstellung auch zwei Pokale geschenkt ... aber ich bin nicht bestechllich ;-)

 

Spaß beseite, dieses Thema ist wirklich wichtig und ich bin es meinen Mopskumpeln und Mopsmädels schuldig, euch Menschen darauf hinzuweisen, dass eine gute Zucht und ein Zuchtziel fernab der Qualzucht gerade bei unserer momentan so beliebten Rassen unumgänglich ist!

Ein gesunder Mopswelpe kann natürlich auch aus einer Hobbyzucht hervorgehen. Hier sind allerdings nicht immer ausreichend Voruntersuchungen der Eltertiere gemacht worden, um Erbkrankheiten gänzlich auszuschließen.
Jeder, der sich einen Mops ins Haus holen möchte, sollte sich ausreichend mit diesem Thema beschäftigen und sich anschließend seine eigene Meinung bilden!
Auf keinen Fall aber sollte man so ein kleines Möpschen aus dem Kofferaum auf irgendeinem Parkplatz oder ein "Billigimport" kaufen. Man unterstützt so den Hundehandel (denn wo Bedarf und Käufer sind, wird "nachproduziert").
Viele dieser Spontankäufe landen dann beim MOPS IN NOT oder entpuppen sich nach unendlich vielen Tierarztrechnungen als doch nicht so "billig".

 

 

Im Anschluss findet ihr den FCI-Standard meiner Rasse. Für die Abweichungen der oben genannten Verbände, schaut einfach auf deren Internetseiten.

 

 

FCI - Standard Nr. 253 / 11. 05. 1998 /  D

 

M O P S (Pug)

 

ÜBERSETZUNG: Frau Karin Biala.

URSPRUNG: China.

PATRONAT: Grobbritannien.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL-STANDARDES: 24.06.1987.

 

VERWENDUNG: Gesellschaftshund.

 

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 9 Gesellschafts-und Begleithunde. Sektion 11 Kleine doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.

 

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD
Ausgesprochen quadratisch und gedrungen, er ist « Multum in Parvo » (=viel Masse in kleinem Raum), was sich durch kompakte, straff-gedrungene Proportionen und Festigkeit der Muskulatur ausdrückt.

 

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN)

Viel Charme, Würde und Intelligenz. Ausgeglichen, fröhlich und lebhaft.

 

KOPF: Grob, rund, kein Apfelkopf.

 

OBERKOPF: Ohne Vertiefung im Schädel. Klar abgezeichnete Falten.

 

GESICHTSSCHÄDEL:

Fang: Kurz, stumpf, quadratisch, nicht aufgebogen.

 

Kiefer / Zähne: Geringfügiger Vorbiss, Kreuzbiss, sichtbare Zähne oder Zunge höchst unerwünscht. Breiter Unterkiefer mit einer Schneidezahnreihe, bei der die Schneidezähne fast in einer Reihe stehen.

 

Augen: Dunkel, sehr grob und kugelförmig, mit sanftem und bekümmertem Ausdruck, sehr glänzend und bei Erregung voller Feuer.

 

Ohren: Dünn, klein, weich wie schwarzer Samt. Zwei Ohrhaltungen sind erlaubt: Rosenohr kleines, fallendes Ohr, das seitlich und nach hinten gefaltet ist und die Ohrmuschel sichtbar werden lässt, Kopfohr Ohr, bei dem das Leder nach vorne fällt, die Ohrspitze liegt eng am Schädel an, so dass das Ohrinnere nicht sichtbar wird und die Ohrspitzen in Richtung der Augen zeigen. Das Knopfohr wird bevorzugt.

 

HALS: Leicht gebogen, vor allem deutlich im Kammartigen Bereich der Profillinie, stark, dick und von ausreichender Länge, so dass der Kopf stolz getragen werden kann.

 

KÖRPER: Kurz und gedrungen.

Rücken: Gerade, weder gekrümmt noch nachgebend.

Brust: Breit, Rippen weit zurückreichend.

 

RUTE (Posthornrute): Hoch angesetzt, so eng wie möglich über die Hüfte gerollt. Doppelt eingerollte Rute höchst erwünscht.

 

 

GLIEDMASSEN

VORDERHAND: Vorderläufe sehr kräftig, gerade, mittelmäßig lang und gut unter den Körper gestellt.

Schultern: Sehr schräg.

 

HINTERHAND: Hinterläufe sehr kräftig, mittelmäbig lang und gut unter dem Körper stehend, von hinten betrachtet gerade und parallel.

Kniegelenke: Gut gewinkelt.

 

PFOTEN: Weder so lang wie eine Hasenpfote noch so rund wie eine Katzenpfote; gut voneinander abgesetzte Zehen; schwarze Krallen.

 

GANGWERK: Von vorne gesehen sollte der Mops sich in der Vorderhand auf und ab bewegen, Läufe gut unter den Schultern; die Pfoten greifen gerade nach vorne aus, sie drehen weder ein noch aus. Hinterhandbewegung ebenfalls korrekt.

Die Vorderläufe greifen weit aus, Hinterläufe frei in der Bewegung, mit guter Aktion aus den Kniegelenken. Ein leichtes Rollen der Hinterhand typisiert den Bewegungsablauf.

 

 

HAARKLEID

HAAR: Fein, glatt, weich, kurz und glänzend, weder harsch noch wollig.

 

FARBE: Silber, apricot, hellfalbfarben oder schwarz. Diese Farben jeweils rein, um den Kontrast von Farbe, Aalstrich (vom Hinterhauptbein bis zum Rutenansatz durchgehender schwarzer Streifen) und Maske zu unterstreichen. Die Abzeichen sauber abgegrenzt; sie alle, Maske, Ohren, Naeri auf den Wangen, Stirnfleck (Raute, engl.: « Diamant ») und Aalstrich sind so schwarz wie möglich.

 

GRÖSSE UND GEWICHT: Ideales Gewicht 6,3 bis 8,1 kg.

 

 

 

FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden des Hundes.

 

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

 

 

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.


Quelle: www.fci.be